Elternzeit im Wohnmobil

Schon mal über Elternzeit im Wohnmobil nachgedacht? Ist gerade in der jetztigen Zeit eine echte Alternative. Für junge Familien haben wir Sonderangebote. Einfach Kontakt aufnehmen mit dem Stichwort „Elternzeit“

Wo darf ich eigentlich Campen?

Freies Übernachten am See – ein Traum für jeden Camper

Mit dem Wohnmobil oder Campervan durch Deutschland zu fahren ist beliebt – gerade in Zeiten von Corona. Doch was gibt es an Regeln zu beachten? Wo darf man parken – und wie findet man einen günstigen Stellplatz? Ein Überblick.

Stuttgart – Ein Stellplatz neben dem örtlichen Freibad, am Rande einer Stadt oder an einem Weinberg: In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Wohnmobilstellplätze in ganz Deutschland deutlich erhöht. Nach Auskunft des Caravaning Industrie Verbands (CIVD) sind es derzeit etwa 3500 Plätze. „Diese Zahl steigt kontinuierlich“, sagt der Sprecher Daniel Rätz. „Allerdings konnte sie in den letzten Jahren nicht ganz mit dem enormen Wachstum des Bestandes an Reisemobilen mithalten, weshalb wir in der Hauptsaison und an touristischen Hotspots gewisse Engpässe sehen.“ 

Auch Campingplätze sind beliebt, Wohnmobile finden hier mitunter ohne vorzeitige Reservierung kaum einen Platz. Der Caravaning-Verband setzt sich daher nach eigener Auskunft für den Ausbau der Stellplatzkapazitäten in ganz Deutschland ein. 

Die Preise für die Plätze liegen demnach meist bei acht bis zwölf Euro, für besondere Stellplätze werden auch mal 25 Euro fällig. Es gibt einige kostenlose Plätze oder Angebote wie „Landvergnügen“: Hier zahlt man eine Jahresgebühr von 30 Euro und kann dafür auf bundesweit rund 700 kleinen, familiären Stellplätzen für ein bis zwei Nächte kostenlos übernachten. 

Zehn Stunden lang zu parken ist in Ordnung – auch über Nacht

Solche öffentlichen Stellplätze lassen sich spontan nutzen, meist muss man an einem Automaten ein Park­ticket ziehen. Mitunter gibt es dort eine Entsorgungsstation für Abwasser, manchmal auch Picknickbänke. Auf Parkplätzen dagegen – etwa Wanderparkplätzen – ist es in Deutschland lediglich erlaubt, für eine Nacht zu parken. „Man darf sich im Auto ausruhen, um für die Weiterfahrt fit zu sein“, heißt es von der Stiftung Warentest (Finanztest 3/2020). Das gelte genauso im Wohnmobil, auch über Nacht – allerdings nicht für mehrere Nächte und auch die Campingausrüstung darf dann nicht ausgeladen werden. „Meist werden zehn Stunden als ausreichend erachtet“, so die Stiftung Warentest. 

Auch auf Parkplätzen, wo Schilder mit dem Hinweis „nur für Pkw“ stehen, ist das Übernachten in Fahrzeugen nicht erlaubt, die einen Tisch, fest eingebaute Sitze, einen Herd und Schlafplätze haben, heißt es von Stiftung Warentest. 

Auch sonst gibt es für das Reisen im Wohnmobil einige Regeln zu beachten. So gilt ein Führerschein der Klasse B für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen, lediglich ein älterer Führerschein der Klasse 3 auch für solche bis 7,5 Tonnen. Darüber hinaus wird eine zusätzliche Fahrerlaubnis nötig. Das Abwasser aus den Wohnmobilen muss zudem über spezielle Entsorgungsstationen entleert werden, wie es sie beispielsweise an Raststätten oder Campingplätzen gibt. Das Abwasser darf nicht einfach in den Gully gekippt werden – das verbietet die Straßenverkehrsordnung. 

Parken auf der Straße vor dem Haus 

Doch wo lassen sich der Campervan oder das Wohnmobil parken, wenn die Reise zu Ende ist? Laut Tüv Süd dürfen Wohnmobile auf öffentlichen Parkplätzen und Straßen unbegrenzt lange stehen bleiben. Jedenfalls dann, wenn sie zugelassen sind und weniger als 7,5 Tonnen wiegen. 

Halbseitiges Parken auf dem Gehweg geht nur dort, wo Schilder darauf hinweisen – und nur mit einem Gesamtgewicht von maximal 2,8 Tonnen. Abgekoppelte Anhänger und Wohnwägen dagegen dürfen nur bis zu zwei Wochen lang auf öffentlichen Parkplätzen oder an der Straße stehen. 

Weitere Infos zu Stellplätzen im Netz und per App

Im Internet gibt es auf verschiedenen Seiten einen Überblick über offizielle Wohnmobil-Stellplätze, etwa unter www.stellplatz.info oder unter www.promobil.de/stellplaetze oder unter www.stellplatzfuehrer.de. Einen Überblick in Buchform bietet der ADAC-Stellplatzführer. 

Auch via App kann man inzwischen nach Stellplätzen und Übernachtungsmöglichkeiten suchen, teils europaweit – etwa mit dem „Stellplatz-Radar“ von pro mobil oder mit „womo-stellplatz.eu“. Die App „park4night“ ist insbesondere bei Van-Reisenden beliebt, da hier auch geeignete Wanderparkplätze eingetragen werden. PanoramaWohnmobilCamping

Reisetipps für unser Heimatland

Das Reiseland Deutschland – Der Norden

Route 1: Ostfriesland erleben

Start & Ziel: Emden
Distanz: ca. 200km

Diese Tour führt Sie entlang der schönen Nordseeküste. Starten werden wir in der Geburtstadt von Otto Waalkes – Emden. Den Aufenthalt genießt man am besten bei einer Erkundung des alten Hafens und bei der Besichtigung der Kunsthalle und des Landesmuseums. Im Anschluss starten wir die Reise und machen unseren 1. Halt in Rysum. Das klassische Runddorf ist ein Juwel unter den wunderschönen Warfendörfern der Nodsee-Region Krummhörn. Und beim Leuchtturm hinter dem Campener Deich liegt die wohl beste Badestelle auf dieser Route. Hier kann man die Nordsee in allen Zügen genießen. Die Füße im kalten Nass und die Nase gefüllt mit frischer, klaren Seeluft.

Jetzt können wir entspannt die Reise weiter antreten. Unser nächstes Ziel ist Greetsiel. Idylle pur bietet diese Kulisse. Das zusammenspiel zwischen den beiden Leuchttürmen und den hübschen Häusern – Postkartenidylle pur. Weiter geht die Reise über die grüne Küstenstraße nach Norden. Hier machen wir einen kurzen Halt und besichtigen das ostfriesische Teemusem (www.teemuseum.de). Mit Kluntjes und Stövchen lernen wir die Riten des Teezeremoniells kennen und können gestärkt weiterfahren, nach Norddeich. Natürlich darf hier eine Besichtigng der Seehundstation (www.Seehundstation-norddeich.de) nicht fehlen. Das geschäftige Treiben im Hafen und der Blick vom endlosen Seedeich – hier gibt es für jeden was zu entdecken.

Ein kleiner Abstecher gefällig? Von Norddeich aus fahren Schiffe nach Juist und Norderney. Und Norderney liegt nicht nur 1 Stunde Schiffahrt entfernt, durch die Tideunabhängige Fährverbindung ist der schnelle und unkomplizierte Besuch der Insel auf jeden Fall einen Änderung der Reiseroute wert. Alternativ passieren wir auf der Fahrt zu unserem nächsten Zwischenziel auch an die Häfen Richtung Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge.

Weiter geht unsere Fahrt über Neßmersiel, Dornumersiel und Bensersiel nach Neuharlingersiel. Hier finden Sie den wohl malerischsten Hafen auf unserer Tour. Und nicht nur das. Hier liegt auch die wohl kleinste Krabbenkutterflotte. Hier machen wir einen schönen ausgiebigen Spaziergang entlang des Kanals des kleinen Kurortes. Nachdem wir das Sielhafenmuseum (www.deutsches-sielhafenmuseum.de) in Caroliensiel und das Muschelmuseum in Hooksiel besucht haben, geht die Fahrt weiter nach Wilhelmshaven. Eine Rundfahrt durch den Hafen ist ein besonderes Erlebnis, was man nicht verpassen sollte.

Nun wenden wir uns von der Küste ab und fahren ins Landesinnere nach Jever. Hier wartet das schöne Schloß und natürlich die Jever Brauerei (www.jever.de) auf Ihren Besuch. Bevor wir unser Ziel Emden erreichen wartet nun noch in Aurich ein Highlight auf uns. Die über 28m hohe Kornwindmühle von 1858 ist die größte Ostfrieslands.